... oder das Krachgebäck
ist eine französische Hochzeitstorte, welche aus Windbeuteln zusammengesetzt ist. Die in Karamell getauchten Windbeutel erzeugen beim Essen das typische Krachgeräusch, daher der Name.
Rezept
Brandteig
200 ml Wasser
125 g Mehl
62,5 g Butter
2 Eier und 1 Eigelb
1 Prise Salz
Füllung
250 gr Vanillepudding mit 125 gr geschlagener, gesüßter Sahne vermischt.
Karamell
125 g Zucker
50 gr Wasser
Zubereitung
Brandtteig
Wasser, Butter, Salz aufkochen. Mehl hinzugeben, rühren bis sich die Masse als fester Kloß vom Kesselboden löst. Die Masse abkühlen lassen und die Eier langsam unter die Masse heben.
Mit einem Spitzbeutel auf ein mit Backpapier belegtes Blech, kleine Bällchen spritzen.
Bei 230°C im vorgeheizten Backofen 25 - 30 Min. goldgelb backen.
Die Windbeutel mit der Pudding-Sahnemischung füllen.
Den Karamell kochen und im Wasserbad warm stellen. Die Windbeutel in den Karamell tauchen und spiralförmig zu einem Turm zusammen setzen.
Guten Appetit…
Eine kleine erfundene Geschichte…
Es war eisig kalt und dunkle Wolken verdeckten das fade Licht des Mondes. Der junge Mann spornte sein Pferd immer wieder an. Als er sah dass seine Verfolger aufholten, zog er sich vom Pferderücken auf einen tiefliegenden Ast eines Baumes. Dort wickelte er sich in seinen schwarzen Umhang ein und verschmolz so mit der Dunkelheit. Er durfte nicht versagen, nicht jetzt, wo er so kurz vor dem Ziel war. Endlich hatte er einen Weg gefunden, seine Königin von ihrem nicht endenden Schlaf zu befreien. Er hörte seine Verfolger unter sich durchreiten.
Als die Sonne die Baumwipfel erreichte, schwang er sich von seinem Baum und machte sich auf den Weg zum Schloß. Die wachehaltenen Männer eilten sofort zu ihm. Er befahl ihnen, ihn zu dem höchsten Konditorenmeister des Schlosses zu bringen. Der Konditorenmeister, ein stattlicher Mann in besten Jahren, lauschte der Idee des Zurückgekehrten, und verarbeitete sofort Butter, Mehl und andere gute Sachen.
Als er den Kessel auf das Feuer stellte, fragte ein mutiger Diener, was er da wohl mache. Daraufhin antwortete der Meister, “Der Fluch unserer Königin wird bald gelöst, jener junge Mann, beim Osttor, hat mir seine Idee verraten. Wir werden eine große Torte herstellen, umhüllt aus einem Mantel karamelisierten Zuckers, der wenn man hinein beißt, ein so lautes Geräusch verursacht, dass unsere Königin davon aufwachen wird.“
Als sich die Torte drei Schritt weit in den Himmel erhob, trugen vier Diener sie, auf einem Gestell aus gesponnenem Gold, zum Schlafgemach der Königin, welches sie die letzten fünf Jahre nicht verlassen hatte. Als der Meister die Torte anbrach zuckte die Königin bereits von diesem Geräusch. Als dann jedes einzelne Mitglied des Hofes ein Stück der Torte in der Hand hielt, gab der Meister das Zeichen und alle bissen gleichzeitig in das Stück. Das gab ein so gewaltiges Geräusch, dass die Königin mit einem Satz aus dem Bett hochschreckte. Unter lautem Jubel dankte sie dem Konditormeister und jenem Mann, der die Kunde brachte, heiratete sie.
Als Hochzeit gefeiert wurde, durfte die Torte natürlich nicht fehlen. Sie schmeckte allen so vorzüglich, dass sie bis heute eine bedeutende Rolle in jeder Hochzeitsfeierlichkeit spielt.
Und so endet unsere Geschichte ...
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